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30. Januar 2012

Google will User komplett überwachen

Google hat angekündigt, ab dem 1. März 2012 eine geänderte Datenschutzrichtlinie und AGB zu verwenden. Diese sollen laut einem Blog-Post der Google-Datenschutzchefin Alma Whitten die über 70 verschiedenen Dokumente ersetzen, die Privatsphäre und Datenschutz in den einzelnen Google-Diensten regeln. Im Kern besagen die neuen Richtlinien, dass Nutzerdaten der verschiedenen Google-Dienste wie der Google Plus, Maps, News, Youtube oder Picasa, aber auch Geodaten von verbundenen Android-Smartphones verknüpft und aufgezeichnet werden. Dies führt angeblich zu einer besseren Internet-Erfahrung, da diverse persönliche Informationen in die Suchkriterien einbezogen werden können. So könne man zum Beispiel einfacher bestimmen, ob ein User mit dem Stichwort “Apple” die Firma oder das Obst meine und entsprechende Suchergebnisse vorziehen. Auch für ein gezielteres Einblenden von Werbung sollen die Daten genutzt werden.

ACTA: Der Kampf um das Netz hat begonnen

Seit gut zwei Jahren wird ein Abkommen mit dem Namen ACTA verhandelt.
Es wird durch die beteiligten Parteien im Geheimen vorangetrieben.
Die Auswirkungen werden uns alle betreffen.

weiter zu STOPP ACTA


Was ist ACTA? Die Abkürzung «ACTA» steht für das geplante plurilaterale Handelsabkommen «Anti-Counterfeiting Trade Agreement». Die teilnehmenden Nationen bzw. Staatenbünde geben an, damit den Kampf gegen Produktpiraterie verbessern zu wollen. Das angeblich wachsende Problem der Fälschungen und der Piraterie soll mit dem Abkommen besser bekämpft werden können. Die geheimen Verhandlungen laufen seit 2008 und sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Die teilnehmenden Parteien sind die Schweiz, die USA, die EU, Kanada, Japan, Korea, Singapur, Australien, Neuseeland, Mexiko, Jordanien, Marokko und die Vereinigten Arabischen Emirate.

27. Januar 2012

Polen demonstrierten gegen ACTA

Protestwelle hält bereits die ganze Woche an
Die Entscheidung der polnischen Regierung, am internationalen Anti-Pirateriepakt ACTA festzuhalten, hat die Proteste dagegen im Land noch verstärkt. Zahlreiche Menschen gingen auf die Straße, eine halbe Million polnischer Internet-Nutzer hat sich gegen den Vertrag ausgesprochen. Die größten Demonstrationen fanden in Krakau, Warschau und in Sopot statt.